• Abdeckplatte - durchgehende Abdeckung unterhalb der Augenhöhe.
  • Abschlußseite - äußere Seite einer Schrankwand.
  • Accessoires - modisches Zubehör für Wohnung.
  • Anbauelement - türbreites, anfügbares Element eines Schrankwandsystems.
  • Anbausystem - Schrankwandprogramm, das durch Anbauteile beliebig erweitert bzw. ergänzt werden kann.
  • Anstelltisch - Tisch, der an einer Seite an einem Paneel o.ä. befestigt ist.
  • Ausgleichselement - sorgt bei der Schrankwandgestaltung von Wand zu Wand für den maßlichen Ausgleich.
  • Außeneckleiste - Bedeckt bei der Über-Eck-Gestaltung von Paneelwänden die Eckverbindung.
  • Baukasten - kastenartige Schrankelemente, die wie Bausteine neben- und übereinander gesetzt werden können.
  • Beimöbel - kleinere Möbel, die innerhalb eines Programms zu größeren Einheiten passen.
  • Blende - Verkleidung bestimmter "Lücken" einer Schrankwand, kann auch als Zierelement eingesetzt werden.
  • Beschlag - Metall- oder Kunststoffteile, die bei Möbeln die beweglichen Teile miteinander verbinden, z.B. Scharniere, Türschlösser.
  • Bettüberbau - über dem Kopfende eines Bettes angebrachte Schrankteile und Borde.
  • Blauer Engel - Umweltschutzzeichen.
  • Cen - Europäische Normen.
  • Container - kastenförmiges Schrankteil auf Rädern.
  • Deckenverspannung - Schrankseiten, die vom Fußboden bis zur Decke verspannt sind.
  • DIN-Normen - vom Deutschen Institut für Normung verantwortete Normung.
  • DIN ISO - national umgesetzte internationale Normung.
  • Echt - darf als Bezeichnung nur angewendet werden, wenn Furnier- und Massivholzteile der sichtbaren Flächen eines Möbels aus derselben Holzart bestehen.
  • Eckabdeckplatte - Abdeckplatte für eine Ecke innerhalb einer Möbelkombination.
  • Eckleiste - bildet bei einer Ecklösung den äußeren Abschluß.
  • Ecklösung - um 45° oder 90° über Eck geführte Schrankwandteile.
  • Edelholz - Holz, das sich durch Schönheit und besonders positive Eigenschaften bei der Verarbeitung zu Möbeln auszeichnet.
  • Einzelmöbel - Möbel, bei dem nicht nur durch die Kombination mehrerer Teile auch mehrere Nutzungszwecke entstehen.
  • Element - nicht weiter zerlegbares Teil eines Möbelprogramms, Ausgangspunkt eines Systemprogramms.
  • Endlosbauweise - bei einem Möbelsystem, dessen Teile (theoretisch) endlos aneinandergereiht werden können.
  • Endpunktlager - bei einem Lattenrost die Stelle, bei der die Lamellen am Rahmen befestigt sind.
  • Falttür - Tür eines Schrankes oder eines Fernsehfaches, die beim Aufschwenken in der Längsachse einmal zusammengeklappt.
  • FCKW - Fluorchlorkohlenwasserstoffe, ozonschädigend. Nur Möbel ohne FCKW erhalten das "Gütezeichen".
  • Federholzrahmen - Hochwertiger "Lattenrost des hülsta-Schlafsystems".
  • Formaldehyd - stechend riechendes Gas, seit 1986 müssen Möbel in Deutschland den Grenzwert von 0,1 ppm (parts per million) einhalten.
  • Federkern - Federn in einer Matratze, oft ein maschinell hergestellter Bonell-Federkern.
  • Furnier - Dünnes Blatt aus Edelholz, mit dem Spanplatten belegt werden (DIN 68330).
  • Ganzmetallbeschlag - völlig aus Metall bestehender Beschlag: ohne Kunststoff.
  • Gehrung - die Stelle, an der Holzteile (z.B. Rahmen) in halbem Winkel aufeinanderstoßen.
  • GS-Zeichen - Prüfzeichen für "Geprüfte Sicherheit", wird durch eine vom Bundesminister zugelassene Prüfstelle vergeben.
  • Gütezeichen - auch RAL-Gütezeichen für Möbel der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).
  • Hängeschränke - Teil einer Schrankwand, das auf(ein)gehängt wird.
  • Highboard - ca. 110 bis 130 cm hoher Schrank.
  • Hohlkehle - Ausrundung des Übergangs zweier senkrecht aufeinanderstoßenden Holzflächen.
  • Innenausbau - hier aus Serienprogrammen nach Maß gelieferten Möbel.
  • Innenecke - Eckverbindung, die sich nach innen öffnet.
  • Kastenbett - Bett, dessen kastenartiges Gestell gleichzeitig als Großraumbettkasten genutzt werden kann.
  • Kommode - niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern (breiter als eine Konsole).
  • Konsole - niedriges Kastenmöbel mit Schubfächern (schmaler als eine Kommode).
  • Konstruktionsboden - fest mit dem Korpus verbundener Fachboden, sorgt für Stabilität.
  • Korpus - der Körper, das Gehäuse eines Möbels, z.B. eines Schrankes.
  • Lamellen - aus Holzschichten (verleimt) zusammengesetzte Leisten eines Lattenrostes bzw. Federholzrahmens.
  • Lattenrost - Unterfederung eines Bettes aus auf einem Holzrahmen befestigten Lamellen.
  • Lichtboden - indirekt beleuchteter Fachboden.
  • Lichtblende - Verblendung einer Lichtquelle.
  • Lisene - (wenig) vorspringende Leiste.
  • Markenmöbel - Möbel, die mit einer die Herkunft (den Hersteller) kennzeichnenden Marke versehen ist. Marken garantieren dem Verbraucher gleichmäßige Güte der Ware.
  • Maserung - Musterung (Zeichnung) des Holzes.
  • Massivholzmöbel - ein Möbelstück darf sich nur "Massivholzmöbel" nennen, wenn alle Teile außer Rückwänden, Schubkastenböden und -zargen aus der angebenen Holzart hergestellt und nicht furniert sind.
  • Modul - lat. Maß, hier im Sinne von Rastereinheit.
  • Offenporig - wenn die Poren des Holzes (z.B. durch Lack) nicht verschlossen sind.
  • Paneel - Wandverkleidung aus Holz.
  • Paneelwand - aus einzelnen Paneelteilen zusammengesetzte Wandverkleidung.
  • Paßelement - s. Ausgleichselement.
  • Raster - ein auf ein Grundmaß bezogenes Liniennetz.
  • Rastermaß - das kleinste Maß, um das eine Schrankwand stufenweise in Breite und/oder Höhe erweitert werden kann.
  • Sicherheit - spielt bei Möbeln eine große Rolle, wird durch Normen, Gütezeichen etc. kenntlich gemacht.
  • Sichtrückwand - sichtbare Rückwand eines Möbels (das z.B. frei im Raum steht).
  • Sideboard - niedriger Schrank, auch Anrichte ohne Aufsatz, kann aus Teilen eines Schrankwandprogramms zusammengesetzt werden.
  • Sockel - Unterbau eines Schrankes oder einer Schrankwand.
  • Spanplatte - aus Holzbestandteilen (u.a. Sägespäne) gepreßte und verleimte Platte.
  • Stangenschloß - Schloß einer Schranktür mit Stange, die über die ganze Länge der Tür geht und so u.a. vor verziehen schützt.
  • Steckbord - Bord, das in ein Paneel "gesteckt" werden kann.
  • Systemprogramm - aus vielen Teilen (Elementen) nach einer allgemeinen Regel - für Form, Material, Verarbeitung - zusammengestelltes Möbelprogramm.
  • Taschenfederkern - wenn bei einer Matratze die Federn einzeln in Taschen eingenäht und aneinander gereiht sind.
  • Teleskopschublade - in einer Metallschienenhalterung laufende Schublade.
  • Tiefenversprung - entsteht durch unterschiedlich tiefe Teile eines Möbels.
  • Übereckbau - im Winkel von 45° oder 90° verlaufende, zusammenhängende Schrankteile.
  • Umleimer - auf die Kante (Schnittfläche) eines Holzteils (Brett) geleimter Streifen aus Holz oder Kunststoff.
  • VDE - Abk. für "Verband Deutscher Elektrotechniker".
  • VDE-Zeichen - die damit ausgezeichneten Leuchten (Lampen) genügen den Sicherheitsvorschriften.
  • Vitrine - Schrank mit Glaswänden bzw. Glastüren.
  • Wandsteckbord - Bord, das mit unsichtbaren Beschlägen an der Wand befestigt werden kann.
  • Wange - senkrecht Seite bei Schrank, Schrankwand, Bett (Schreib-)Tisch.
  • Wangensystem - Schranksystem, bestehend aus Wangen (senkrecht) und Borden (waagerecht).
  • Zarge - rahmenartige Einfassung an Türen und Fenstern.
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    Wir danken der Firma Hülsta für die freundliche Unterstützung